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Mehr als Laufen – das Magazin zur Leichtathletik-WM 2009 in Berlin

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    Die Leiden des jungen B.

    Ein kleiner Bär mit großen Problemen: Grabschende Kinder, flirrende Hitze, nervige Fotografen. WM-Maskottchen Berlino nimmt den Trubel um seine Person dennoch gelassen. Aber er hat ja auch eine reizende Betreuerin: Ein audiovisuelles Portrait über ein ungewöhnliches Gespann.

    Von Jägern und Sammlern

    Autogramme zu jagen, ist eine simple Aufgabe. Rumstehen, Stift zücken, nett fragen – denkste! Autogrammjägerin Gaby Damms Leidenschaft ist oft der pure Stress. Wie man bei einer WM ordentlich Unterschriften jagt und sammelt, erklärt sie in fünf Schritten.

    Zwischen Hörsaal und Hürdenlauf

    Der deutsche Kader scheint wie vom Campus gecastet: Viele der jungen Athleten sind Studenten. Wie sie den Alltag zwischen Mensa-Pommes, Training und Prüfungsdruck meistern und warum sich die Doppelbelastung lohnt – drei Sportler berichten.

    Filmpremiere “Berlin´36″

    Der Film BERLIN ´36 kommt am 10. September 2009 ins Kino. Er erzählt die wahre Geschichte der Jüdin Gretel Bergmann, einer bekannten Leichtathletin. Um sie bei der Olympiade 1936 nicht siegen zu lassen, verfolgen die Nationalsozialisten einen teuflischen Plan…

    Eine Ehrung für die Courage

    Sport ohne Doping ist ein Wunsch, der noch nicht realisiert ist. Der Doping-Opfer-Hilfe-Verein setzt sich dafür ein, dass das Dopingproblem nicht in Vergessenheit gerät. Alle zwei Jahre verleiht er die Heidi-Krieger Medaille an Menschen, die sich gegen Doping engagieren.

    WM-Rekord trotz Hitzelauf

    Der vorletzte Wettkampftag hat noch einmal ein Highlight geboten: Der Marathon der Männer durch die Berliner Innenstadt zog rund 100.000 Besucher an.Nach 2:06:54 Stunden – das ist neuer WM-Rekord – stand der Sieger fest.

    Die Frau für alle Fälle

    Niemand hatte sie auf der Liste — und dann gelingt ihr der schnellste Lauf ihres Lebens. Es folgen die Aufnahme in die WM-Mannschaft und viele andere neue Dinge, mit denen Lisa Schorr nicht gerechnet hat. Ihre erste Weltmeisterschaft genießt sie in vollen Zügen.

    Schleppend durch die Nacht

    Es ist kurz nach Mitternacht. Der sechste Wettkampf-Tag endet wie gewohnt im deutschen WM-Club. Alle warten auf eine: Hochspringerin Ariane Friedrich, die wenige Stunden zuvor die Bronzemedaille gewonnen hat. Doch die große Ariane-Party bleibt aus.

    Gesunder Sportlermix: Deutschland und Frankreich

    Sport machen wie die Großen: Im Anti-Doping-Camp kommen 25 Nachwuchsathleten aus Deutschland und Frankreich zusammen. Mehr als Laufen hat das Jugend-Camp besucht.

    Freiwillig in die Langeweile

    Tausende Volunteers halten die WM am Laufen. Doch haben sie genug zu tun? Bei manchen macht sich die Langeweile breit, die Organisatoren sehen die Probleme nicht.

    Laufen gegen den unsichtbaren Gegner

    Vier bis sechs Mal pro Woche trainiert Daniel Schnelting für die 4×100 Meterstaffel. Mit beträchtlichem Erfolg – er hat es in den deutschen WM-Kader geschafft. Was auf den ersten Blick gar nicht mal so aufregend klingt, wird dann doch erstaunlich wenn man weiß, dass Schnelting mit einer Krankheit lebt: Er ist Diabetiker.

    Schritt für Schritt in Richtung Freiheit

    Ihr Heimatland ist vom Krieg zerrissen und eine sanierte Trainingsbahn gibt es auch erst seit kurzem. Robina Muqimyar, 23, hat dennoch als einzige afghanische Athletin den Weg nach Berlin geschafft. Und das ist noch nicht mal ihr mutigster Schritt.

    Gold verpasst – und trotzdem glücklich

    Magische Momente: Hochspringerin Ariane Friedrich freute sich über ihre Bronze-Medaille, als ob es Gold gewesen wäre. Die Stimmung im Stadion sei magisch gewesen. Nur Usain Bolt habe sie ein wenig aus dem Konzept gebracht.

    Rückgrat im Kampf gegen Doping

    Der Doping-Opfer-Hilfeverein hat heute in der Berliner Charité die Heidi-Krieger-Medaille vergeben. Der Verein zeichnet damit Sportler, Trainer und Funktionäre aus, die sich besonders im Kampf gegen Doping engagieren. Die diesjährigen Preisträger: Henner Misersky, Hansjörg Kofink, Johanna Sperling und Horst Klehr.

    “Kein Diplomat im Trainingsanzug”

    Nach der öffentlichen Empörung über seine Äußerungen über Doping-Opfer hat sich der frisch gebackene Diskus-Weltmeister Robert Harting entschuldigt. “Lassen Sie uns doch wieder über Sport reden”, forderte er heute auf einer Pressekonferenz. Seine Entschuldigung zum Anhören.

    Hinter der WM-Kulisse: Ein Athlet erzählt

    Die WM ist in vollem Gange. Während die einen bereits Erfolge feiern, bereiten sich andere noch auf ihre Wettkämpfe vor. Wie geht es denen, die noch ausharren, die sich vorbereiten und die auf ihren Moment warten? Der 400-Meter-Läufer Ruwen Faller gibt Einblicke – in seinem Tagebuch, exklusiv für “Mehr als Laufen”.

    “Der Wettkampf meines Lebens!”

    “Das war der Wettkampf meines Leben”, sagte Steffi Nerius, die gestern im Speerwerfen Gold holte. Nerius legte gleich beim ersten Wurf mit 67.30 Meter vor. “Da konnte ich meine Mitkämpferinnen schocken”. Sichtlich müde erschien die 37-Jährige auf der Pressekonferenz des DLV.

    Powerfrauen-Party: Für eine Nacht regiert Gold-Steffi

    Nach ihrem Sieg im Speerwerfen ist die neue Weltmeisterin Steffi Nerius heute Nacht im WM-Club gefeiert worden. Unter den Gästen war ganz spontan auch Kanzlerin Angela Merkel, die auch gleich den anderen deutschen Medaillenträgern zu ihren Triumphen beglückwünschte.

    Die Erfolgsformel

    Man kann auch andersrum seine Überlegenheit zeigen: Heute abend deklassierte Usain Bolt mal wieder die Konkurrenz, dabei musste er sich im Vorlauf über die 200-MeterStrecke nicht mal sonderlich anstrengen; eigentlich sogar: gar nicht. Für Wissenschaftler liegt der 1,96-Mann in einem zu beobachtenden Trend.

    Bewiesen: Sport hält jung

    Offenbar stimmt es doch: Sport hält jung. Wilhelm Böhm ist 79 Jahre alt und trotzdem zur Zeit jeden Tag auf dem Sportplatz. Er ist ‘WM-Volunteer’ und betreut die Athleten beim Training, während sie sich auf ihre Wettkämpfe vorbereiten.

    4,7,10: Ein Erfolg- auch ohne Medaillen

    Jeder Wettkampf hat sein Gutes – und wenn es nur die Erfahrungen sind: Beim Finale im Stabhochsprung verpassten die deutschen Frauen zwar die Siegertreppe. Doch der DLV kann dennoch eine positive Bilanz ziehen.

    Der Fall Jenapharm

    Viele Dopingopfer des systematischen Zwangsdopings der DDR leiden unter Folgeschäden. Doch jahrelang kümmerte sich niemand um sie. Geld für ihre physischen und psychischen Leiden erhielten sie nicht. Bis sich das Blatt zugunsten der Athleten wendete.

    Spiegelburg verpasst Treppchen

    Spannendes Stabhochsprungfinale der Frauen: Silke Spiegelburg scheitert knapp am Treppchen, die Favoritin Elena Isinbaeva verpatzt jeden Sprung und Silber gibt es gleich zwei Mal.

    Hier ist am besten gar nichts positiv

    Rund 1.500 Dopingproben werden während der Leichtathletik-WM genommen. Laut Deutschem Leichtathletik-Verband (DLV) sind das mehr Proben als jemals zuvor bei einer Sport-Weltmeisterschaft. Damit keiner manipuliert, werden die Proben bis zum Ende der Analyse in Köln und Dresden gut beobachtet.

    Zwei Silbermedaillen im WM-Club

    Zwei Silbermedaillengewinnerinnen stehen im Blitzlichtgewitter. Beide waren unerwartet erfolgreich. Beide wurden nicht als Favoritinnen gehandelt. Und die zwei Frauen könnten unterschiedlicher kaum sein.

    “Jetzt müssen die Männer nachlegen”

    Mit einem Spruch hatte Nadine Kleinert am Morgen nach ihrer Silbermedaille im Kugelstoßen die Lacher auf ihrer Seite: „Wir Frauen haben vorgelegt, die Männer werden sicher nachlegen.“ Dass Ralf Bartels tags zuvor bereits Bronze für das „starke Geschlecht“ gewonnen hatte, war ihr kurz entfallen…

    Bartels stößt Deutschland in WM-Laune

    Bronze-Medaillen Gewinner Ralf Bartels war sein Triumph anzusehen. “Ich fühle mich großartig”, gab Bartels zu. Der Kugelstoßer hatte gestern die erste Medaille für Deutschland geholt. Er bestätigte: Auch wenn hier oft von einer Hassliebe gesprochen würde, die Zusammenarbeit mit Trainer Gerald Bergmann sei für ihn das Wichtigste.