mehralslaufen
Mehr als Laufen – das Magazin zur Leichtathletik-WM 2009 in Berlin

Artikel vom 22. August 2009

    Die zweite Chance des Andreas Krieger

    Lange Zeit glaubt Heidi Krieger, dass Doping in der DDR nur in Einzelfällen vorgekommen sei. 1991, fünf Jahre nachdem sie Europameisterin im Kugelstoßen geworden war, hält sie ein Buch über DDR-Doping noch für Propaganda. Inzwischen ist aus Heidi Andreas Krieger geworden – und aus der Athletin ein Doping-Bekämpfer.

    Alles für diesen Moment

    Frank Hörmann ist Fotograf für die Agentur Sven Simon. Der Betrieb ist bekannt für sein „Sportfoto des Jahrhunderts“: Uwe Seeler nach der Niederlage in Wembley. Im Interview spricht Hörmann über die Entwicklung der Sportfotografie – und darüber, warum er seine Fotos nicht aufhängt.

    Die Leiden des jungen B.

    Ein kleiner Bär mit großen Problemen: Grabschende Kinder, flirrende Hitze, nervige Fotografen. WM-Maskottchen Berlino nimmt den Trubel um seine Person dennoch gelassen. Aber er hat ja auch eine reizende Betreuerin: Ein audiovisuelles Portrait über ein ungewöhnliches Gespann.

    Von Jägern und Sammlern

    Autogramme zu jagen, ist eine simple Aufgabe. Rumstehen, Stift zücken, nett fragen – denkste! Autogrammjägerin Gaby Damms Leidenschaft ist oft der pure Stress. Wie man bei einer WM ordentlich Unterschriften jagt und sammelt, erklärt sie in fünf Schritten.

    Zwischen Hörsaal und Hürdenlauf

    Der deutsche Kader scheint wie vom Campus gecastet: Viele der jungen Athleten sind Studenten. Wie sie den Alltag zwischen Mensa-Pommes, Training und Prüfungsdruck meistern und warum sich die Doppelbelastung lohnt – drei Sportler berichten.

    Berlins WM-Bilanz

    44 Millionen Euro soll die WM gekostet haben. Für die klammen Kassen der Stadt Berlin wäre es gut, wenn der ein oder andere Euro von kauffreudigen WM-Touristen ausgegeben worden wäre. Wie zufrieden die Berliner am Ende mit dem Umsatz und die Besucher mit den Produkten waren, erfahren Sie hier.

    Hier stehe ich und werfe, ich kann nicht anders!

    Josef Bordat war in seiner Jugend Diskuswerfer, heute arbeitet der Hobby-Leichtathlet als Philosoph. In einem Interview mit Mehr als Laufen erklärt er, was die Philosophie vom Sport und der Sportler vom Philosophen lernen kann.

    Wie gastfreundlich sind die Berliner?

    Zur WM tummeln sich etwa eine halbe Million Sporttouristen in der Hauptstadt. Vielleicht hat der eine oder andere Gast schon einmal etwas von der Berliner “Kodderschnauze” gehört? Wir haben nachgefragt, wie gastfreundlich sich die Berliner den Touristen tatsächlich präsentieren.

    Medaille des Tages: Ruwen Faller

    59 Medaillen werden bei der WM vergeben. Da gehen viele leer aus – Mehr als Laufen kürt seine ganz persönlichen Gewinner des Tages. Heute: Einer, der bis zuletzt gekämpft hat.

    Mini-Stadion vor großer Kulisse

    Der schnellste Marathon der WM-Geschichte ist heute am Brandenburger Tor zu Ende gegangen. Der Kenianer Abel Kirui hat mit 2:06:54 Stunden einen Meisterschaftsrekord aufgestellt. Rund herum um das Brandenburger Tor freuten sich die Fans. Nach dem sportlichen Programm gab es Abwechslung im Kulturstadion vor dem Brandenburger Tor.

    Filmpremiere “Berlin´36″

    Der Film BERLIN ´36 kommt am 10. September 2009 ins Kino. Er erzählt die wahre Geschichte der Jüdin Gretel Bergmann, einer bekannten Leichtathletin. Um sie bei der Olympiade 1936 nicht siegen zu lassen, verfolgen die Nationalsozialisten einen teuflischen Plan…

    Eine Ehrung für die Courage

    Sport ohne Doping ist ein Wunsch, der noch nicht realisiert ist. Der Doping-Opfer-Hilfe-Verein setzt sich dafür ein, dass das Dopingproblem nicht in Vergessenheit gerät. Alle zwei Jahre verleiht er die Heidi-Krieger Medaille an Menschen, die sich gegen Doping engagieren.

    WM-Rekord trotz Hitzelauf

    Der vorletzte Wettkampftag hat noch einmal ein Highlight geboten: Der Marathon der Männer durch die Berliner Innenstadt zog rund 100.000 Besucher an.Nach 2:06:54 Stunden – das ist neuer WM-Rekord – stand der Sieger fest.

    Die Frau für alle Fälle

    Niemand hatte sie auf der Liste — und dann gelingt ihr der schnellste Lauf ihres Lebens. Es folgen die Aufnahme in die WM-Mannschaft und viele andere neue Dinge, mit denen Lisa Schorr nicht gerechnet hat. Ihre erste Weltmeisterschaft genießt sie in vollen Zügen.

    „Mein Ziel ist der Olympiasieg“

    Der 21-jährige Raul Spank hat sich am Freitag im Hochsprung-Wettbewerb die Bronzemedaille erkämpft. Mit 2,32 Metern musste er sich nur Jaroslaw Rybakow aus Russland und dem Zyprer Ioannou Kyriakos geschlagen geben.

    Alltagsexperten erklären WM-Begriffe: Publikum

    Erich Abshagen kann ohne sein Publikum nicht leben. Schon seit Jahren belebt der Bassist die Musik-Szene der Hauptstadt. “Erics Club Band” spielt jeden Donnerstag im “Spinnrad”, der Berliner Jazz-Kneipe schlechthin.

    Live: Kein Gewinner, aber drei Sieger

    Eine Medaille hat der deutsche Kader am vergangenen Tag erkämpft: Bronze für den Hochspringer Raul Spank. Auf dem Podium präsentiert er sich am Tag dem Wettkämpf. Außerdem sind noch Nadine Müller und André Höhne da. Nadine Müller wurf ihren Diskus auf 62,04 Meter und sich selbst damit auf den sechsten Platz, André Höhne kämpfte sich beim 50 Kilometer Gehen der Männer auf den fünften Platz.

    Laaaaangweilig!

    Überschaubar. Schleppend. Langweilig. Wo ist die Stimmung im WM-Club? Na ja, Hochspringerin Ariane Friedrich hat Bronze gewonnen. Oder Gold verloren? Das muss jeder für sich beantworten.

    Schleppend durch die Nacht

    Es ist kurz nach Mitternacht. Der sechste Wettkampf-Tag endet wie gewohnt im deutschen WM-Club. Alle warten auf eine: Hochspringerin Ariane Friedrich, die wenige Stunden zuvor die Bronzemedaille gewonnen hat. Doch die große Ariane-Party bleibt aus.