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Mehr als Laufen – das Magazin zur Leichtathletik-WM 2009 in Berlin

Der große Abend der Steffi Nerius

Ein Abend der Superlative: Zum ersten Mal wird eine Deutsche Weltmeisterin im Speerwurf, mit 37 Jahren beendet Steffi Nerius ihre Laufbahn so, wie man es sich nicht mal in kühnen Träumen ausmalen kann. Lesen Sie hier noch einmal die Höhepunkte eines denkwürdigen Sportabends nach.

Vom Team

21.06 Steffi Nerius holt die erste Goldmedaille dieser WM für Deutschland und beschließt den Abend mit Jubel. Ihre Worte: “Es ist einfach geil”.

gold120.59 Jetzt die Laola, Nerius gibt den Startpunkt und das Olympiastadion rollt los.

20.57 Nerius hebt die rechte Faust in die Luft und strahlt ihr Lächeln in den Abendhimmel, “Stand Up for the Champions” läuft in den Boxen und das Publikum folgt dem Befehl nur zu gerne.

20.56 Standing ovations im ganzen Stadion, Fans kreischen und schwenken Schwarz-Rot-Gold. Dazu Trommeln und Klatschkanon.

20.55 Das Stadion ist aus dem Häuschen, hier liegt Gold in der Luft. Nerius bindet sich ihr Stirnband neu. Ihre schärfste Gegnerin wirft – und kommt nicht an sie heran. Nerius hat GOLD geholt!

20.52  Neue Weltjahresbestleistung: Kerron Clement aus den USA holt Gold.

20.48 Die Männer stellen sich zum 400-Meter-Hürdenlauf auf.

20.47 Drei deutsche Speerwerferinnen unter den besten sechs!

Hier: Die aktuellen Highlights der WM in Bildern von Simon Kremer. Zum Vergrößern auf die Fotos klicken.

20.45 Linda Stahl bleibt auf jeden Fall sechste und hat sich im Vergleich zur letzten WM um zwei Plätze verbessert.

20.44 Zurück zum Speerwerfen: Gleich entscheidet sich, ob Deutschland Gold holt.

20.41 Siegerehrung im 400-Meter-Hürdenlauf der Frauen. Erster Platz: Sanya Richards aus den USA. Zweiter Platz geht an Jamaika. Bronze holt Russland.

20.40 Deutschland hat Aussicht auf die erste Gold-Medaillie.

20.38 Letzter Durchgang im Speerwurf.

neruis20.28 Christina Obergföll ist auf dem fünften Platz beim Speerwerfen. Nerius hat auch zum letzten Mal geworfen.

20.26  Es gewinnt Kaliese Spencer aus Jamaika.

20.24 2. Halbfinale der Frauen über 400m Hürden.

20.20 Der vierte und letzte Durchgang der Speerwerferinnen läuft. Christina Obergföll patzt mit einem ungütigen Versuch.

20. 17 Es gewinnt die Jamaikanerin Melanie Walker. Zweite wird Josanne Lucas aus Trinidad-Tobago. Die beiden haben sich für das Finale qualifiziert.

20. 16 Die Läuferinnen gehen auf ihre Startposition

20.14 Gleich starten die Halbfinalläufe über 400-Meter Hürden der Frauen. Zehn Hürden müssen überwunden werden.

20.12 Im dritten Durchgang der Speerwerferinnen ist Linda Stahl auf der Bahn und schleudert ihren Speer auf 63 Meter, ihren sechsten Platz kann sie damit nicht verbessern.

20.08 Auch in ihrem aktuellen Versuch kann Steffi Nerus ihren Wurf von 67.30 nicht überbieten

20.06 Mit 63.23 liegt Linda Stahl bei den Speerwerferinnen auf dem sechsten Platz. Auf dem ersten Platz ist seit ihrem ersten Versuch ihre deutsche Teamkollegin Steffi Nerus.

20.05 Gewinner im Dreisprung der Männer ist der Brite Phillips Idowu.

20.01 Das war das schnellste Weltmeisterschaftsrennen in der Geschichte über 3000 Meter Hürden, mit 8 Minuten! Die deutsche Speerwerferin Linda Stahl wirft sich auf den vierten Platz vor.

19.58 Das Publikum treibt die Läufer durchs Ziel. Im Hindernislauf über 3000 Meter gewinnen die Kenianer Kemboi und Mateelong vor dem Franzosen Thari.

19.58 Im Führungsquartett kämpfen Kenia und Frankreich um das Treppchen. Letze Runde.

19.56 Koech führt mit seinem Kenianischen Teamkollegen die 3000-Meter Läufer an.

19.53 Auch in der dritten Runde läuft der Südafrikaner Ramolefi im 3000-Meter Finale vorne mit. Jetzt in der vierten Runde fällt er immer weiter zurück.

19.50 Steffi Nerus zweiter Versuch im Speerwerfen landet auf etwa 64 Metern. Die 3000-Metersprintfinalisten beenden die zweite Runde.

19.49 Letzte Werferin ist die Deutsche Linda Stahl, auch sie kann das Ergebnis ihrer Teamkollegin nicht überbieten. Die Starter für das Hindernislauf-Finale über 3000 Meter Finale nehmen Aufstellung.

19.46 Beim Speerwerfen endet der ertste Durchgang. Bisher konnten die Konkurrentinnen Steffi Nerus’ Wurf nicht übertreffen.

19.43 Während die 400-Meter-Finalistinnen ihre Ehrenrude drehen, nehmen die Gewinnerinnen über 100-Meter ihre Medaillien entgegen. Der Lauf war gestern Abend: Carmelita Jeter (USA, Bronze) Kerron Steward (Jamaika, Silber), Gold holte die Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser mit 10.73 Sekunden

19.38 Auf den zweiten Plätzen: Jamaika mit Shericka Williams und Antonia Krivoshapka für Russland.

19.36 Die Amerikanerin Sanya Richards läuft als erste durchs Ziel mit exakt 49 Sekunden.

19.32 Die Finalistinnen für den 400-Metersprint stehen am Start und werden vorgestellt.

19.39 Steffi Nerus, zum letzten Mal dabei, wirft und kommt auf sensationelle 67,30. Die Arena tobt.

19.28 Die Rumäninn Monica Stoian legt mit 64,51 eine beachtliche Weite vor.

19.23 Das Speerwurffinale der Frauen beginnt. Das Stadion begrüßt die Finalistinnen mit lautem Applaus und Transparenten. Steffi Nerius hat sich auf den Wettkampf auch mit ihrem Outfit vorbereitet: Auf ihrem weißen Stirnband steht: “Berlin macht Rabatz”.

19.20 In wenigen Minuten beginnt das Speerwurffinale der Frauen. Die deutschen Teilnehmerinnen Stahl, Obergföll und Nerius laufen und hüpfen sich warm.

19.18 Siegerehrung bei den 10,000 Meter der Männer. Girat vertut erneut seine Chance zum Aufschluss beim Dreisprung.

19.16 Hering läuft mit 20,58 Sekunden auf dem dritten Platz ins Halbfinale!

19.15 Robert Hering startet bei den 200 Meter Männer im letzten Lauf.

19.13 Li (China) hat beim Dreisprung Probleme mit dem Fuß. Beim zweiten Versuch hatte er sich verletzt – kämpft aber immer noch weiter. Sein letzter Sprung immerhin 17,23 Meter.

19.10 Der Deutsche Menga läuft in der dritten Vorlaufrunde der Männer die 200 Meter in 20,68 Sekunden. Das ist der sechste Platz und damit ist er raus.

19.04 Crawford aus den USA im Vorlauf der 200 Meter in der nächsten Runde mit 20,37 Sekunden schneller als Bolt.

19.00 Ha!, das ist der Sinn vom Bonsai-Berlino. Der Minischlitten transportiert Material neben dem Plüschbär durchs Stadion. Jetzt gerade die Speere für das kommende Finale der Frauen.

18.56 17,73 für Idowu! Er hat Évora hinter sich gelassen. Der Kampf um Gold im Dreisprung bleibt spannend.

18.55 START. Bolt tänzelt wieder in den Sieg mit 20,41. Zehn Anschläge später kommt David Alerte aus Frankreich als Zweiter ins Ziel.

18.53 Ein Bolt für alle Fälle: Zur Vorrunde im 200-Meter-Lauf der Männer tritt auch der neue, alte Weltrekordler Usain Bolt an. Andere interessante Kandidaten: Collins aus St. Kits & Nevins und Clark aus Amerika.

18.51 Und die Speerwerferinnen laufen ein! Christina Obergföll, Steffi Nerius und Linda Stahl sind im Finale dabei. Das Publikum schreit und klatscht; einer ruft von hinten: “Na, die Stimmung ist ja jetz ma obergeil”. Obergföll wird’s freuen.

18.46 Es folgt die Siegerehrung der Frauen vom Stabhochsprungfinale vom Vortag. Dazu taucht die Abendsonne unter dem Stadiondach hervor und legt die Osttribüne in ein goldenes Licht.

18.45 Auch der Kubaner Girat kann nicht an der zu Beginn gesteckten Marke von Évora kratzen. Er landet hinter Idowu auf dem bisher dritten Platz.

18.41 Nytra hatte Glück: Die Läuferinnen der anderen Qualirunden im 100-Meter-Hürden legen ein härteres Tempo vor; hier wäre sie bisher nicht unter den je besten vier für das Halbfinale gelandet.

18.33 Idowu aus Großbritannien springt. Und: 17,44. Verpasst die Chance auf einen ersten Platz. Ihm bleibt noch ein Versuch, Évora zu überholen. Auf dem Rasen fährt ein Bonsai-Berlino im Scooter umher. Die Laune passt, die Auslastung im Stadion noch nicht.

live118.25 Évora bleibt beim Dreisprung der Männer unerreicht. Nytra jetzt mit Statement zu ihrem raschen Quali-Erfolg: “Ich bin zufrieden mit meinen Zeiten – auch im Vergleich mit der Konkurrenz. Jetzt freue ich mich auf den Wettkampf morgen”

18.20 Nytra ist Dritte – und damit qualifiziert für die nächste Runde.

Anspannung im Stadion. Alles hofft auf den dritten Start. Er glückt.

Und Stopp: Neuer Fehlstart bei den 100 Meter Hürden.

18.18 Und Start: Neuer Versuch bei den Frauen.

18.16 Carolin Nytra aus Deutschland steht am Start für die Quali im Hürdenlauf 100 Meter – sie wird reich beklatscht. Aber erstmal Fehlstart.

18.15 Sands aus Bahamas und Spasovkhodskiy aus Russland kommen bisher nicht an Évora heran.

18.14 Im Stadion trudeln mehr feierwillige Fans ein. Sie werden begleitet von dem Feel Good-Song der Blues Brothers: “Everybody needs Somebody”.

18.08 Der Portugiese Nelson Évora eröffnet den Dreisprung mit 17,54 Meter. Bald folgen die Männer mit 100 Meter Hürden.

18.04 Das Stadion bisher nur halbvoll. Oder halbleer. Die Finalisten im Dreisprung der Männer laufen ein. Das Halbstadion beklatscht sie dennoch wie ein volles.

17:45 Die Polen lassen lautstark vernehmen, dass auch sie im Stadion angekommen sind. “Polska! Huup-trööt”.

17:40 Die Tore sind offen und die Zuschauer strömen ins Stadion. Uns erwartet heute bei den Männern: Die Finale im Dreisprung und Hindernislauf auf 3.000 Meter. Die Frauen treten in den Finalen im Speerwurf, 400-Meter-Sprint und 400-Meter-Hürden gegeneinander an.

Die Ruhe vor dem Sturm – Eine Bildergalerie aus dem Inneren des Stadions von Marc Röhlig. Zum Vergrößern auf die Fotos klicken.

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