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Mehr als Laufen – das Magazin zur Leichtathletik-WM 2009 in Berlin

WM-Rekord trotz Hitzelauf

Der vorletzte Wettkampftag hat noch einmal ein Highlight geboten: Der Marathon der Männer durch die Berliner Innenstadt zog rund 100.000 Besucher an. Nach 2:06:54 Stunden – das ist neuer WM-Rekord – stand der Sieger fest.

Von Dorothee Torebko, Aline Lutz und Marc Röhlig

Um 11 Uhr fiel der Startschuss für die längste Strecke der WM. Bei strahlendem Sonnenschein standen die Leichtathletik-Fans dicht gedrängt an den Absperrungen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Leichtathletik-WM konnten die Fans die Athleten hautnah erleben. Denn der Marathon begann und endete nicht im Stadion, sondern führte erstmalig in der WM-Geschichte durch die Straßen Berlins. Es ging vorbei am Potsdamer Platz, der Siegessäule, dem Regierungsviertel und zurück zum Ausgangs- und Endpunkt, dem Brandenburger Tor.

“Marathonjagd im Stadtzentrum” von Marc Röhlig – Klicken Sie zum Vergrößern auf die Fotostrecke:

Die Kenianer Abu Kirui und Emmanuel Kipchirchir Mutai lieferten sich ein spannendes Rennen mit Tsegay Kebede aus Äthiopien. Nach 2:06:54 Stunden – das ist neuer WM-Rekord – stand der Sieger fest.

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Ergebnisse des Marathon-Laufes:

1. Abu Kirui (Kenia): 2:06:54 h
2. Emmanuel Kipchirchir Mutai (Kenia): 2:07:48 h
3. Tsegay Kebede (Äthiopien): 2:08:35 h
4.Yemane Tsegay (Äthiopien): 2:08:42 h
5. Robert Kipkoech Cheruiyot (Äthiopien): 2:10:46 h

Bester Deutscher wurde André Pollmächer. Er kam nach 2:15:36 Stunden ins Ziel und belegte damit Platz 18.

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