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Mehr als Laufen – das Magazin zur Leichtathletik-WM 2009 in Berlin

Er geht, wenn andere laufen

André Höhne ist heiß auf die WM in seiner Heimatstadt. Er will seine eigene Bestzeit knacken. Ob er dieses Ziel erreicht, wird sich zeigen, wenn er am Brandenburger Tor über die Ziellinie geht.

André Höhne, Geher

Geburtstag: 10. März 1978

Geburtsort: Berlin

Beruf: Sportsoldat

Persönliche Bestleistung: 1:20:00 auf 20 Kilometer (2005), 3:49:00 auf 50 Kilometer (2004)

Motto: Es gibt kein Hindernis.

Interview: Jade-Yasmin Tänzler

Wie sind Sie zum Geher geworden?

Ich bin mit dem Sport aufgewachsen. Schon als Jugendlicher bin ich fürs Gehen gesichtet worden. Mir wurde ein gewisses Talent unterstellt, und dann bin ich beim Gehen hängengeblieben. Ich wurde später B-Jugend-Meister. Von da an habe ich das Training wirklich ernst genommen.

Wo trainiert man am besten in Berlin?

Für den richtigen Wettkampf-Sport ist es in der Stadt eher schwierig. Ich trainiere im Sportforum, da sind für mich die Bedingungen optimal. Ich habe da meine feste Runde. In Berliner Parks trainiere ich eher nicht, weil ich Asphaltwege brauche.

WM in Berlin – was bedeutet das für Sie?

Ich bin richtig stolz, dass ich dabei sein darf, bei der WM in meiner Heimatstadt, vor meiner eigenen Haustür. Ich fühl mich gut. Direkt am Brandenburger Tor ins Ziel zu gehen, ist ein Highlight. Das macht bestimmt auch ein gutes Foto.

Stecken Sie sich Ihre Ziele für den WM-Wettkampf selber?

Natürlich weiß ich, was ich auf dem Kasten habe. Ich wäre ein schlechter Athlet, wenn mein Trainer meine Ziele stecken würde. Mein Trainer weiß das auch, da er mich über etliche Jahre hinweg kennt. Es gibt eine gute Balance zwischen uns beiden. Aber grundsätzlich bestimme ich, was ich erreichen möchte.

Mehr über André Höhne auf seiner Website.

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